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e5-GALA 2017 - ALL IN FÜR DIE ENERGIEFFIZIENZ

Zwölf ambitionierte Energiegemeinden wurden ausgezeichnet und die Gemeinde Virgen ist Energieeffizienteste Gemeinde Österreichs!

Erfolgreiche Energie-Gemeinden

Bei der e5-Gala wurden heuer zwölf von insgesamt 46 Gemeinden für die erfolgreiche Umsetzung von Energieeffizienz-Maßnahmen mit weiteren e‘s ausgezeichnet. Das landesweite Programm hat im letzten Jahr enormen Zulauf verzeichnet und so wurden auch zwölf neue Gemeinden in der e5-Familie willkommen geheißen: Fügen, Holzgau, Imst, Kramsach, Langkampfen, Lans, Mils, Nassereith, Reutte, Sistrans, Stans und Sankt Johann in Tirol. „Wir wollen alle Kräfte im Land bündeln, um den nachfolgenden Generationen eine verlässliche Versorgung mit leistbarer, umweltschonender Energie sichern zu können. Dazu müssen wir vor allem auch die Gemeinden mit einbeziehen. Die e5-Gemeinden entlasten mit ihrem Engagement schon jetzt die Umwelt und werden ihrer Vorbildwirkung gegenüber den BürgerInnen mehr als gerecht“, betonte LHStvin Ingrid Felipe. „Nur gemeinsam mit den Gemeinden und ihren konkreten Energieeffizienzmaßnahmen können wir es schaffen gezielt Energie einzusparen und den Anteil an erneuerbaren Energien zu erhöhen.

Virgen ist absoluter Spitzenreiter – und das in ganz Österreich

Absoluter Spitzenreiter in diesem Jahr war die Gemeinde Virgen. Bereits 2009 konnte die Osttiroler Gemeinde schon die höchste Stufe des Programms und damit fünf e erreichen. Wer jetzt glaubt, die Virger hätten sich auf dem Erfolg ausgeruht, liegt falsch. Ganz im Gegenteil nahm man es sich als Ansporn und konnte in der Bewertung noch verbessern. Heute ist Virgen mit einem Umsetzungsgrad von 87,8 Prozent die energieeffizienteste Gemeinde in ganz Österreich.
Überzeugen kann die Gemeinde vor allem mit stringenter Konzeption, Ausrichtung und Planung. Mit der Neufassung des Energieleitbildes war man schon 2013 Vorreiter und Vorbild für andere Gemeinden. Genauso konnte man mit dem Ressourcenbewirtschaftungsprogramm und zahlreichen Umsetzungen und Grundsatzbeschlüssen punkten. Was Virgen also ausmacht ist ein konsequentes, umfassendes und bürgerorientiertes Handeln.

Tirols e5-Gemeinden als Impulsgeber

Auch Stams (eeee) ist auf Erfolgskurs und konnte mit einem phänomenalen Plus von 12 Prozent von drei auf vier e’s aufstocken. Das neue Verkehrskonzept mit Parkraumbewirtschaftung, Dorfplatzgestaltung und Begegnungszone verhalf unter anderem zum vierten e. Außerdem gilt das STAXI, ein E-Rufbus mit freiwilligen Fahrern als Erfolgsmodell. Gelobt hat die Jury auch das engagierte e5-Team welches hinter den umgesetzten Maßnahmen steht. Regelmäßige Sitzungen und der Besuch von Weiterbildungen zeigen Wirkung.

Auch e5-Neueinsteiger Brixlegg (eee) schreibt Klimaschutz und Energieeffizienz groß und wurde dafür gleich beim ersten Audit mit drei e‘s ausgezeichnet. Im energiepolitischen Profil der Marktgemeinde Brixlegg wird deutlich, dass in allen Bereich bereits eine gute Entwicklung stattgefunden hat. Die Gemeinde legt Wert darauf die energietechnischen Standards ihrer Gebäude zu verbessern, die Inanspruchnahme von energetischen Beratungen sowie die Einführung der Energiebuchhaltung und die Realisierung der Neuen Mittelschule im Passivhausstandard sind beispielgebend dafür. Auch der durchgeführte Bürgerbeteiligungsprozess „Zukunft Brixlegg“ aus dem die Planung der Begegnungszone im Ortszentrum hervorging, war ein wesentlicher Faktor für die Auszeichnung.

Auch Imst (eee) konnte gleich im ersten Anlauf eine Wertung auf hohem Niveau erzielen. Die Oberländer Gemeinde setzt vor allem bei der Ver- und Entsorgung voll und ganz auf Energieeffizienz. Die Stadtwerke Imst versorgen die BürgerInnen mit erneuerbarem Strom. Die Biowärme Imst ist ein wichtiger Partner für die Versorgung mit erneuerbarer Wärme. Auch im Bereich Abfallwirtschaft setzt die Stadtgemeinde zahlreiche Aktivitäten, von der jährlichen Aktion „Imst sammelt Mist“ unter Beteiligung zahlreicher Vereine bis hin zur Anschaffung eines Containeranhängers um Lieferfahrten zu reduzieren. Mit der neu gestalteten Begegnungszone im Zentrum setzt die Stadtgemeinde auch im Bereich Mobilität ein Zeichen.

Telfs (eee) ist die dritte im Bunde der diesjährigen 3-e-Gemeinden. Highlights sind vor allem die Bemühungen der Gemeinde, wenn es um die aktive Bewusstseinsbildung von Kindern und Jugendlichen hin zu einer nachhaltigen Lebensweise geht. Zudem treibt die Gemeinde den Ausbau der E-Ladeinfrastruktur voran und entwickelt sich als Servicepartner für E-Mobilität. Auch leistet Telfs Pionierarbeit in Sachen Energieeffizienz und wird im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprojekts die Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Technologie umstellen.  

Aschau (ee) und Eben am Achensee (ee) haben sich seit dem letzten Audit auf zwei e’s verbessert. Während Aschau vor allem auf den Ausbau des Wasserverbandes Aschau-Kaltenbach-Ried und damit Kooperation mit den Nachbargemeinden setzt, setzt Eben auf die Energie der Sonne. Als Partnergemeinde für den Solaranlagen-Check wurden die Anlagen von 11 Haushalten auf Kosten des Landes und der Gemeinde untersucht und optimiert.   

Auch die jüngeren e5-Gemeinden Breitenbach (ee), Holzgau (e), Kirchberg (ee), Reutte (ee) und Westendorf (ee) konnten bereits beim Einstieg eine gute Wertung erzielen. In Breitenbach sind die Bemühungen in der Wasserversorgung und die zahlreich gelungenen Kooperationsprojekte besonders hervorzuheben. In Kirchberg wurden die kontinuierlichen Bemühungen zur Verkehrsberuhigung im Ortszentrum sowie die Aktivitäten zur Steigerung der Energieeffizienz bei Gemeindegebäuden lobend erwähnt. Mit dem Beitritt von Reutte und Holzgau gab es heuer einen Doppelstart des Außerfern im landesweiten Aktionsprogramm. Der Bezirkshauptort Reutte arbeitet intensiv daran, den Fahrradverkehr zu fördern und die Infrastruktur dafür auszubauen. Holzgau achtete hingegen beim Neubau des Bildungszentrums besonders auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Westendorf überzeugt mit dem 2011 realisierten Biomassenahwärmenetz, welches die gemeindeeigenen Gebäude zu über 80 Prozent mit erneuerbarer Wärme versorgt.

„Das e5-Programm dient dazu, möglichst viele Gemeinden anzuspornen, Energieeffizienz-Maßnahmen gezielt zu planen und bestmöglich umzusetzen“, erklärte DI Bruno Oberhuber. „Gemeinsam können wir es schaffen, eine unabhängige, umweltschonende Energieversorgung Tirols umzusetzen“, so das Resümee der Veranstaltung.

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