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ENERGIE TIROL
Wir unterstützen Gemeinden auf ihrem Weg in die Energieunabhängigkeit.

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e5-GALA 2018: JUCHEEE!

WIR FEIERN 20 JAHRE e5, DIE 50. e5-GEMEINDE UND DIE DRITTE 5e-GEMEINDE

Das e5-Programm für energieeffiziente Gemeinden feiert heuer sein 20-jähriges Bestehen. Seitdem steht den Tiroler Gemeinden für alle Energiefragen ein ausgeklügeltes Programm zur Verfügung, das von der Erhebung des energetischen Ist-Zustands der Gemeinde über die Erarbeitung von energieeffizienz steigernden Maßnahmen bis hin zu Weiterbildung, Öffentlichkeitsarbeit und der Unterstützung bei Förderansuchen reicht.  50 Tiroler Gemeinden nehmen derzeit am Programm teil.

„Mit der Entscheidung dem e5-Programm beizutreten, unterstreichen Gemeinden nunmehr seit zwei Jahrzehnten ihre Bemühungen die Energieeffizienz zu erhöhen und verstärkt erneuerbare Energien einzusetzen. Gemeinsam arbeiten wir so an der Erreichung der Energieunabhängigkeit Tirols“, würdigt LHStv Josef Geisler den unverzichtbaren Beitrag der Gemeinden.  Und dies durchaus erfolgreich: „Fast die Hälfte der Tiroler Bevölkerung lebt in einer e5-Gemeinde. Mit bisher etwa 700 umgesetzten Maßnahmen können wir gemeinsam mit den e5-Gemeinden im Tiroler Energiebereich wirklich etwas bewirken. So werden beispielsweise die Hälfte aller Energieberatungen von Energie Tirol in e5-Gemeinden durchgeführt und 200 der 300 bisher umgesetzten Solaranlagen-Checks wurden in e5-Gemeinden in Anspruch genommen“, freut sich Geisler.  Bis zum Jahr 2050 will Tirol seinen Energiebedarf halbieren und die Energieversorgung auf heimische, erneuerbare Energieträger umstellen.

Neue Energie-Gemeinden
In diesem Jahr wurden vier neue Gemeinden und damit die 50. Gemeinde in die e5-Familie aufgenommen: Axams, Innervillgraten, Jenbach und Schwoich. Auch LHStvin Ingrid Felipe hieß die neuen Gemeinden willkommen und wünscht einen guten Einstieg in das erfolgreiche Programm: „Auch im Mobilitätsbereich können die e5-Gemeinden punkten. 15 von insgesamt 22 E-CarsharingAngeboten in Tirol sind in e5-Gemeinden entstanden, mit über 16 Prozent besitzen auch überdurchschnittlich viele Menschen in e5-Gemeinden ein ÖV-Jahresticket und in 16 energieeffizienten Gemeinden sind als Zusatz zum Linienverkehr Rufbussysteme mit freiwilligen FahrerInnen unterwegs. Es freut mich, dass die neuen e5-Gemeinden auch von den positiven Erfahrungen und Projekten aus dem e5-Netzwerk profitieren können.“

Erfahrene Energie-Gemeinden
Bei der e5-Gala wurden heuer nicht nur 14 von insgesamt 50 Gemeinden für die erfolgreiche Umsetzung von Energieeffizienz-Maßnahmen mit weiteren e‘s ausgezeichnet, sondern auch das 20jährige Jubiläum gefeiert. Dabei wurde auf die vergangenen 20 Jahre zurückgeblickt, mit den Gründungsvätern über die Entstehungsgeschichte philosophiert und mit dem Anschnitt des Geburtstagskuchens die Party eröffnet.  Die Geschäftsführung von Energie Tirol, DI Bruno Oberhuber und Dr.in Sigrid Thomaser, freut sich unisono: „Im Ländle geboren, erkannten auch wir Tiroler schnell das Potenzial hinter e5 und haben uns kurzerhand eingeklinkt. So stehen wir den Tiroler Gemeinden nun seit zwei Jahrzehnten dabei zur Seite ihre energietechnischen Kräfte zu heben und konkrete Maßnahmen umzusetzen. Seither ist viel passiert und auch in der nächsten Zukunft, die geprägt sein wird von Energie- und Klimaschutzmaßnahmen, warten große Herausforderungen auf Tirols Gemeinden. Wir freuen uns schon, diese gemeinsam anzugehen.“

Assling reiht sich als dritte Tiroler Gemeinde mit 5e in die höchste Liga ein
Bereits beim ersten Audit 2014 konnte Assling die Jury überraschen und gleich mit 4e in das e5Programm einsteigen. Während sich andere vielleicht auf so einem Erfolgserlebnis ausgeruht hätten, nahm Assling die Zügel in die Hand und setzte weitere Energieeffizienzmaßnahmen. Nicht zuletzt durch die Revitalisierung von Kraftwerken, den Bau eines neuen Betriebsgebäudes mit Abwärmenutzung für die E-Werke, die Assling zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgen, die Erstellung eines Energieleitbildes und die Installation der einzigen Schnellladestation Osttirols verhalfen dem motivierten e5-Team beim diesjährigen Audit zum fünften e. Neben Virgen und Wörgl ist Assling (eeeee) damit die dritte Tiroler Gemeinde, die die höchste Stufe des e5-Programms erreichen konnte.

Tirols e5-Gemeinden schreiten voraus
Auch Innsbruck und Kundl (eeee) sind auf Erfolgskurs und konnten von drei auf vier e’s aufstocken. Unzählige vorbildhafte Neubau- und Sanierungsprojekte der IIG, die schrittweise Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED und die Entscheidung die Wärmeversorgung im Freibad Tivoli von Erdgas auf eine umweltfreundliche Wärmepumpe umzustellen verhalfen der Landeshauptstadt unter anderem zum vierten e. 
Kundl konnte hingegen mit der Bereitstellung eines E-Carsharings und zahlreichen bewusstseinsbildenden Maßnahmen und Aktionen für die Bevölkerung punkten – ob Tag der Sonne, Autofreier Tag oder Kinder-Klimakonferenz, Kundl ist mit am Start. Die langjährige e5-Gemeinde Kufstein (eeee) konnte den Status von 4e halten. Punkte gab es für die neuen örtlichen Bauvorschriften, die auf die Vermeidung der Bodenversiegelung abzielen, sowie das Umweltleitbild und das neu installierte Fußgängerleitsystem. 
Als weitere Osttiroler Gemeinde schreibt Dölsach (eee) Klimaschutz und Energieeffizienz groß und wurde dafür mit drei e‘s ausgezeichnet. Im energiepolitischen Profil wird deutlich, dass die Entwicklung stetig und ausgeglichen stattfindet. Mit dem vorbildhaften Neubau des Gemeindeamts, konnte der energietechnische Standard der kommunalen Gebäude verbessert werden, durch den Senior Mobil Rufbus wird auch auf soziale Nachhaltigkeit geachtet.
In der westlichen Landeshälfte können sich Mieming, Roppen und Zirl (eee) über die Auszeichnung mit drei e’s freuen. Der Beschluss des Mieminger Gemeinderats, kommunale Gebäude zukünftig im klimaaktiv-Gebäudestandard zu errichten und das Energieförderpaket für BürgerInnen, waren wesentliche Faktoren für die Auszeichnung. Roppen überzeugte die Jury mit der anlaufenden Elektrifizierung des Gemeindefuhrparks, Photovoltaik Großanlagen auf Gemeindegebäuden und  dem energieeffizienten Neubau des Kindergartens mit erneuerbarer Energieversorgung über Erdwärme.  Zirl erzielte seine gute Wertung unter anderem dank der aktiven Beteiligung an der 1. Tiroler KinderKlimakonferenz, sowie die zahlreichen Aktivitäten die im selbst einberufenen Klimaschutzjahr 2017 durchgeführt wurden.
Auch Ramsau (eee) konnte eine Wertung auf hohem Niveau erzielen. Die Zillertaler Gemeinde setzt auf das Potenzial der Sonne und rührte ordentlich die Werbetrommel für den Solaranlagen-Check. Auch im Bereich Mobilität setzt die Gemeinde zahlreiche Aktivitäten, von der Anschaffung eines EAutos für den Bauhof bis hin zum Umbau des Bahnhofs Ramsau Hippach.  
Mötz (ee) ist in diesem Jahr eine von vier 2-e-Gemeinden. Highlights sind vor allem die PV-Anlage auf der Volksschule, die Sanierungsoffensive zur Unterstützung der BürgerInnen sowie die Teilnahme am Projekt „Inntal summt“.   
Die Neueinsteiger-Gemeinden Kramsach, Langkampfen und St. Johann in Tirol (ee) konnten im ersten Anlauf jeweils 2 e’s erreichen. Während Kramsach vor allem mit der Gehwegerweiterung zum Reinthalersee überzeugt, setzt Langkampfen auf E-Carsharing und E-Mobilitätsförderungen. Aber auch St. Johann in Tirol hat ein E-Auto zum Teilen, welches in der neuen Begegnungszone ganz besonders auf die anderen VerkehrsteilnehmerInnen achtet.
Auch die noch junge e5-Gemeinden Stans (e) konnten bereits beim Einstieg eine gute Wertung erzielen. Besonders hervorzuheben ist die Sanierung des Gemeindeamts inkl. Umstellung der Wärme- und Stromversorgung auf Erneuerbare. 


Die VertreterInnen der 50 Tiroler e5-Gemeinden feiern mit LHStv Josef Geisler,
LHStvin Ingrid Felipe, DI Bruno Oberhuber und Dr.in Sigrid Thomaser von Energie Tirol
das 20-jährige Bestehen des e5-Programms und die Erfolge der Gemeinden

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